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HEP

in der Inklusiven Kita

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Heil­erziehungs­pfleger in der Inklusiven Kita

Welche Kinder sind in den inklusiven Kitas?

Wir haben eine bunte Mischung aus Kindern mit und ohne Förderbedarf. In der Kita Niersinsel und in der Kita Zauberwald sind Kinder von 1 Jahr bis zum Schuleintritt.
Im Familien­zentrum Blumenwiese sind Kinder von 2 Jahren bis zum Schuleintritt.

Arbeite ich in der gesamten Aus­bil­dungszeit in einer Einrichtung oder lerne ich auch andere kennen?

Meistens ist der Einsatz während der gesamten Aus­bil­dungszeit in einer Kita. Hier kann es vorkommen, dass nach dem ersten oder zweiten Jahr die Gruppe gewechselt wird. Bedingt durch Praktika ist es möglich, auch andere Einrichtungen (andere Kita oder auch Einrichtungen des stationären Wohnens) kennenzulernen.

„Während der Aus­bil­dung konnte ich meine Persönlichkeit weiterentwickeln und wurde darin immer vom Team und den Mentoren unterstützt und begleitet.

Nadin, 24 Jahre, hat im Sommer 2020 ihre Aus­bil­dung als Heil­erziehungs­pflegerin in der inklusiven Kita und Familien­zentrum Blumenwiese abgeschlossen und arbeitet seitdem als HEP in der Einrichtung.

Welche Aufgaben habe ich zum Beispiel?

Zunächst geht es um die Kontaktaufnahme zu den Kindern. Das Kennenlernen der Kinder, der Teamkollegen, der Eltern als auch der Tagesstruktur stehen zu Beginn im Vordergrund. Ein Begleiten und Einbringen in das Freispiel, in die Durchführung von Angeboten und Projekten und in die Begleitung und spätere Durchführung von Fördermaßnahmen erfolgen schrittweise. Pflegerische als auch hauswirtschaftliche Aufgaben gehören zum Alltag in der Kita dazu. Hinzu kommt der Kontakt zu den Eltern durch Tür- und Angel-Gespräche und die Begleitung von Eltern-/Entwicklungsgesprächen.

Arbeite ich nach ganz normalem Dienstplan?

In den Kitas gibt es feste Dienste, die nach einem festgelegten Rhythmus rotieren. Insgesamt müssen die Betreuungszeiten der Kinder (höchstens 45 Stunden pro Woche) abgedeckt sein. Die Öffnungszeiten in der Kita Niersinsel und der Kita Zauberwald sind von 7:15 Uhr bis 16:15 Uhr, im Familien­zentrum Blumenwiese von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr.

Habe ich einen festen Ansprech­partner/Begleiter während meiner Aus­bil­dung?  

Ja, den gibt es. Im Gruppenalltag wird im Team gearbeitet. Dabei gibt es pro Auszubildenden einen festen Anleiter. Feste Mentoren begleiten die Auszubildenden und bieten zum Beispiel regelmäßige Jahrgangstreffen und  gemeinsame Aktionstage für alle Auszubildenden der Lebenshilfe Rhein-Kreis Neuss an.

Die Mitglieder der Jugend- und Auszubildendenver­tretung (JAV) der Leben und Wohnen Lebenshilfe Rhein-Kreis Neuss sind ebenfalls Ansprech­partner für alle Mitarbeitenden in der Aus­bil­dung oder unter 25 Jahren. Sie sind Interessenver­tretung der jungen Mitarbeiter/innen und auch beratend tätig.

Wie wird die Aus­bil­dung ver­gütet?

Deine Arbeit wird nach TVAöD ver­gütet (abhängig von Ver­handlungsänderungen). Laut der aktuellen Betriebsver­einbarung der Leben und Wohnen Lebenshilfe Rhein-Kreis Neuss gGmbH (Stand: 01.01.2020) sind dies im ersten Aus­bil­dungsjahr 1.140,69 Euro, im zweiten Jahr 1.202,07 Euro und im dritten Jahr 1.303,38 Euro.

Kann ich Urlaub nehmen, wenn ich Ferien in der Schule habe?

Es gibt 30 Tage Urlaub pro Jahr. Davon sind ca. die Hälfte der Tage festgelegt (2 Wochen Schließzeit in den Sommerferien, Kitas geschlossen zwischen Weihnachten und Neujahr, Kitas geschlossen an Rosenmontag und einem Brückentag). Alle weiteren Tage werden im Gruppenver­band besprochen. Weiterhin wird der Urlaub des Gesamtteams im Blick gehalten. Die Urlaubsplanung erfolgt im Oktober/November eines jeden Jahres.

Ansprech­partnerin Aus­bil­dung HEP Kita

Andrea Lambertz-Bolten
Leben und Wohnen gGmbH

Telefon:02181/2702200
E-Mail:a.lambertz-bolten@luw.nrw